Training

Der Mensch ist weder nur Kopf noch Körper. Er ist eine Einheit von beidem. Und wenn es dem einen Teil schlecht geht, so  zieht er den anderen mit herunter.

Tut mir was weh, so werde ich vielleicht missmutig und leicht reizbar. Den gegenteiligen Effekt kann jeder beim Zahnarzt ausprobieren und auf die vielleicht nötige Spritze verzichten und sich in Hypnose versetzen lassen.

Beim Apnoetauchen oder Freediving ist dieser Zusammenhang sehr gut zu erleben: Bin ich vor einem Wettkampf angespannt, weil ich mir bestimmte Ziele gesetzt habe, so tue ich mich schwer, meinen Körper zu entspannen. In der Regel erreiche ich dann meine Ziele leider nicht. Hier ist Meditation das richtige Training: Ich möchte 20 Minuten meditieren und stelle mir hierfür einen Wecker, konzentriere mich dann aber auf meinem Atem und widerstehe der Versuchung ständig auf die Anzeige zu schauen.

In der Schule oder dem Beruf aber auch im privaten Umfeld geht es vielen ähnlich: Es wurde gebüffelt, vorbereitet, gekocht, Präsentationen entworfen und nun will man zeigen, was man kann. Doch das klappt dann nicht. Vielleicht ist man zu aufgeregt, die Reaktion der anderen ist nicht erwartungsgemäß oder die Technik klappt nicht reibungslos. Man ist nicht im Moment, im Flow, sondern denkt nur über das Ergebnis nach.

Meine Trainingstipps zielen daher auf drei Aspekte:

  1. Beruhigen des Körpers durch korrekte Atemtechnik

  2. Beruhigung des Geistes durch Meditation

  3. Verbesserung der körperlichen Leistungsfähigkeit durch slowjogging

Wobei natürlich beim Sport neben dem Trainieren der Grundlagenausdauer noch das sportartspezifisches Training hinzukommt. Denn nur, weil ich auf dem Sofa richtig atmen kann, bin ich noch nicht imstande einen Marathon zu laufen.