Tipps

Neben spezieller Atemübungen im Rahmen eines Coachings, lässt sich bereits ohne Anleitung vieles im Alltag tun, um ruhiger, entspannter und etwas leistungsfähiger zu werden. Hierzu die 3 der wichtigesten Tipps:

  1. Nasenatmung
    Atmen durch die Nase führt in der Regel zu einer Baucht- bzw. Zwerchfellatmung, was die Entspannung fördert. Durch den leichten Atemwiderstand im Vergleich zur Mundatmung wird der Rumpfbereich dabei leicht mittrainiert, was eventuell Rückenschmerzen lindern kann.
  2. 4-6-Atemrythmus
    Klappt die Nasenatmung, so kann zusätzlich der Atemrythmus angepasst werden. Ein Rythmus von 4 Sekunden Eintatmung und 6 Sekunden Ausatmung senkt den Puls und entspannt. Das Einatmen ist dabei etwas tiefer als im Normalfall.Meine WebApp Pranayama kann Sie dabei eventuell unterstützen.Pranayama ist die Yoga-Atmung. Es gibt daher auch vielfältige Apps, die einem beim besseren Atmen unterstützen.
  3. Regelmäßigkeit
    Eine Verbesserung geht nur durch Regelmäßigkeit. Eine Stunde Atemtraining pro Tag sollte es dabei schon sein. Das klingt viel, kann aber mit ein bisschen Selbstbeobachtung ganz gut in den Alltag eingebracht werden:

    • Vor dem Aufstehen können Sie direkt die Ruhe der Nacht nutzen und in Ruhe ihren Atemrythmus beobachten und leicht anpassen
    • Auf dem Weg zur oder von der Arbeit können Sie versuchen im 4-6-Atemrythmus zu atmen. Im öffentlichen Nahverkehr geht das beispielsweise sehr gut allein schon, wenn Sie auf die Bahn oder Bus warten.
      Steuere ich selbst ein Fahrzeug sollte man es nicht machen, da es zu sehr ablenkt.
    • Auf dem Weg zu Mittagessen haben Sie vielleicht einmal 10 Minuten Zeit: Beim Gehen oder einfach auf der Toilette.
    • Wenn Sie Abends die Nachrichten anschauen, können Sie auf Ihren Atem achten.
    • Wenn Sie im Bett liegen, gibt es die letzte Möglichkeit auf Ihren Atmen zu achten. Der Vorteil: Das 4-6-Atmen beruhigt und Sie schlafen eher ein.

Insgesamt kommen Sie vielleicht morgens und abends auf jeweils 10 Minuten. Wenn Sie jetzt noch auf dem Weg zur Arbeit (20 Minuten Fahrzeit) darauf achten, kommen Sie auf 10min + 20 min + 20 min + 10 min = 60 Minuten.