Slowjogging

Slowjogging wurde von Prof. Dr. Hiroaki Tanaka in Japan entwickelt. Und viele Aspekte des Laufens, die Sie heutzutage auch unter Natural Running oder Chi Running suchen, finden Sie auch hier. Aber auch ein paar mehr:

  • Landen auf dem Mittelfuß
  • Schrittfrequenz von möglichst mindestens 180 pro Minute
  • Aufrechte Körperhaltung
  • Natürliche Atmung
  • Laufen mit einem Lächeln – das Laufen im sogenannten Niko-Niko-Tempo

Und gerade der letzte Punkt ist für mich ein Punkt, der so sonst eher nicht betont wird. Dabei ist gerade das entspannte Lächeln ein viel besserer Gradmesser als Nasenatmung oder „sprechen zu können“.

Nur durch die Nase zu atmen, können Sie auch noch, wenn Sie bei 80% Ihrer maximalen Leistungsgrenze laufen. Aber versuchen Sie mal dabei freundlich zu lächeln!

Und wenn ich mich konzentriere, kann ich auch bei stärkerer Belastung mich irgendwie noch unterhalten. Aber Lächeln… nein. Und achten Sie mal auf die Jogger, die sie vielleicht treffen. Wie viele Lächeln dabei?

Dass man mal intensivere, anstrengendere Einheiten macht, klar. Aber die Mehrheit der Einheiten, gerade, wenn man wie ich eher Langstrecken läuft, sollten im Bereich der aerobe Grenze sein. Die liegt bei den meisten bei rund 180-Lebensalter. Wenn man trainierter ist, weiter oben.

Seien Sie also stolz und freuen Sie sich, wenn sie laufen gehen dürfen. Denn es sollte ein Dürfen und kein Müssen sein. Und wenn Sie direkt  nach dem Essen Hunger haben, dann waren Sie zu intensiv unterwegs. Im Idealfall kommen Sie entspannt und glücklich lächelnd nach Hause, was auch an der Ausschüttung von Anandamid im Körper liegt und brauchen außer vielleicht ein Schluck Wasser gar nichts.